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Zedakah Jüdische Sozialarbeit in Berlin zwischen koscherer Volksküche und Arbeiterfürsorgeamt Führung zu Orten jüdischer Sozialarbeit, Heilpädagogik und Gesundheitspflege in Vergangenheit und Gegenwart Wohltätigkeit (Zedakah) hat eine lange Tradition im Judentum. Zedakah gleicht natürliche oder soziale Benachteiligungen aus, um Leben zu entfalten und gestalten. Im Laufe der Geschichte entstand auch in Berlin ein Netz vielfältiger sozialer Hilfsangebote. Manche dieser Einrichtungen praktizierten schon vor dem 2. Weltkrieg Konzepte, die erst lange danach unter moderneren, klangvollen, sozialpädagogischen Namen bekannt wurden (z. B. Reformpädagogik, altersübergreifende Erziehung, Familiengruppen, Jugendberufshilfe ...). Diese Konzepte wurden in den siebziger Jahren als der letzte Schrei aus Amerika im Rahmen sozialpädagogischer Studiengänge verkauft (Casework, Groupwork, Communitywork d.h. soziale Einzelhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit). Was verschwiegen wurde und wird: In Wirklichkeit handelt es sich um Re-Importe von jüdischen Emigranten, die ihre Konzepte aus Deutschland mitnahmen und in Amerika weiterentwickelten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Orte jüdischer Sozialarbeit zu Orten, die Bedrängte und Verarmte soweit wie möglich durch ein hochdifferenziertes Hilfesystem unterstützten, ermutigten und anregten. An manchen dieser Orte entwickelten sich verschiedene Formen des Widerstandes, andere wurden zu Ausgangsorten der Vernichtung. Manchmal lag beides eng zusammen. Folgende Einrichtungen werden vorgestellt: Der Rundgang wird auf Anfrage für Gruppen durchgeführt. Die Kosten richten sich nach Gruppengröße und Dauer.
Weitere Rundgänge über jüdisches Leben in
Berlin hagalil.com 09-03-04
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